Offener Wohnbereich Der Neue Standard Oder Nur Eine Mode

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Der Status quo: Die Nachfrage ist hochOffene Wohnbereiche gehören in der Houzz-Community zu den beliebtesten Themen. Immer wieder gibt es Diskussionen zu dem Wohnkonzept.Während ich diese Zeilen schreibe, suchen zum Beispiel 77.

000 Menschen in der US-Community von Houzz Rat zum Thema offener Wohnbereich. In Großbritannien sind 2.400 Houzzer gerade mit dem Thema beschäftigt, in Australien 1.400. Es gibt also eine Menge Beratungsbedarf!

Offene Wohnbereiche haben in den vergangenen Jahren an Beliebtheit gewonnen. Man kann sogar den Eindruck bekommen, dass sie zur Regel geworden sind – denn viele Wohnungssuchende oder potenzielle Hauskäufer suchen ganz gezielt nach dieser Eigenschaft.

Während ich diesen Text schreibe, gibt es auf Houzz zum Beispiel weit über als 600.000 Bilder von offenen Wohnbereichen. Aber wie kam es dazu, dass diese Grundriss-Idee zum Trend wurde? Was spricht für offene Wohnbereiche, was dagegen? Wir haben die Frage unseren Lesern, aber auch einigen Experten gestellt und mit ihnen Pro und Contra diskutiert.

Die Antworten sind aufschlussreich – und deuten auf eine Zukunft, die noch flexibler sein könnte.

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Fazit: Häuser müssen sich der Familiensituation anpassenEs wäre faszinierend, wenn wir einen Blick in die Zukunft werfen könnten, denn unsere Häuser und Wohnungen werden sich weiterentwickeln, und ein offener Wohnbereich könnte einmal ganz anders aussehen als heute.

„Die Gebäude müssen sich mit der Zeit ihren Bewohnern anpassen, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen“, meint Andrew Brown. „Wie der Alltag von Familien in zwanzig Jahren aussieht, lässt sich kaum voraussagen.

Es wird interessant, sich anzuschauen, wie sich die Zusammensetzung der Haushalte verändert, und wie sich diese Entwicklung auf den aktuellen Trend zum offenen Wohnbereich auswirkt – zum Beispiel der wachsende Anteil an Familien, in denen wegen höherer Immobilienpreise mehrere Generationen zusammenleben.

“Mögen Sie offene Grundrisse? Welche Vor- und Nachteile haben Sie erlebt? Welches Pro, welches Contra wiegt für Sie am stärksten? Diskutieren Sie mit, hier in den Kommentaren, oder stimmen Sie in der Community ab!

4. Es gibt keinen RückzugsortOxana1963 gehört übrigens zu den Wohnungsbesitzern, die es mit einem offenen Wohnbereich versucht haben und mittlerweile lieber wieder zur klassischen Aufteilung mit geschlossenen Räumen zurückkehren würden.

„In meiner neuen Wohnung habe ich Küche und Wohnzimmer miteinander verbunden“, erzählt sie. „Jetzt denke ich darüber nach, wie ich sie wieder voneinander trennen kann.“Eine der Schwierigkeiten, die sie unterschätzt hatte, war die Unordnung.

„Wenn Gäste da sind, kann es vorkommen, dass sie schmutzige Töpfe und Pfannen, Essensreste und andere Dinge zu Gesicht bekommen. So ein Anblick macht das Wohnzimmer nicht gerade gemütlicher“, findet sie.

„Und wenn man kein zweites Wohnzimmer oder ein Arbeitszimmer hat“, fährt sie fort, „hat der Partner keine Möglichkeit, mit den Freunden bei einer Tasse Tee ein Schwätzchen zu halten, wenn du gerade im Wohnzimmer vor dem Fernseher sitzt.

Und man lädt ja seine Bekannten nicht unbedingt ins Schlafzimmer ein!“Auch fizzfan54 sorgt sich um die Privatsphäre: „Solange die Zimmer groß genug sind, bin ich eher für geschlossene Räume. Wohin soll man sonst flüchten, wenn einem die Mitbewohner auf die Nerven gehen?“

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3. Die Zukunft ist individuellJulissa Medina Moreno, Inneneinrichterin bei deSYgn by JM2, sagt: „Französische Hauseigentümer mögen ihre Räume so offen wie möglich, damit für Tageslicht und frische Luft gesorgt ist.

“ Aber sie fügt hinzu: „Der Trend zum Loft ist vorbei. Heute möchten Hausbesitzer zwar nicht überall wieder Wände haben, aber sie wünschen sich, dass große Räume mit Möbeln in Zonen gegliedert sind.

Deshalb fragen sie immer öfter nach maßgefertigten Möbeln, die von Architekten oder Innenarchitekten entworfen und von Spezialisten gebaut werden.“Offene Wohnräume gestalten – 8 Tipps für Weite und Gemütlichkeit >>>

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Drei 3 gute Gründe für einen offenen Wohnbereich1. Ein offener Wohnbereich fördert das ZusammenlebenWas zieht uns an dieser Wohnform so magisch an? Andrew Brown von Brown + Brown Architects sagt: „Offene Wohnbereiche sind in Großbritannien äußerst beliebt, weil sie einfach gut dazu passen, wie Menschen heutzutage leben – vor allem Familien.

Das klassische formelle Abendessen etwa ist längst nicht mehr so populär wie früher. Mit dieser Entwicklung hängt auch die steigende Beliebtheit des offenen Wohnbereichs zusammen.“ Hat das Esszimmer ausgedient? >>>

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1. Die Zukunft ist halboffen„In diesem Projekt von uns in der South Crown Street in Aberdeen gibt es eine offene Wohnküche“, erläutert Brown. „Ursprünglich wollten die Kunden, dass wir alle drei Zimmer im Erdgeschoss zusammenlegen, aber die Denkmalschutzbehörde erlaubte nur, die beiden hinteren Zimmer miteinander zu kombinieren.

Im Nachhinein sind die Besitzer allerdings froh, dass sie das Wohnzimmer noch separat nutzen können. Im Ergebnis hat das Haus jetzt das Beste aus beiden Welten zu bieten.“

Vier Gründe, die gegen einen offenen Wohnbereich sprechenAuch wenn es einige Gründe gibt, die Räume zu öffnen – es gibt auch Gegenargumente. Zum Beispiel haben viele Menschen das Gefühl, dass es sich nur um einen Trend handelt, der bald auch wieder vorbei sein kann.

Die britische Houzz-Leserin Margretg2 prognostiziert: „Es gibt immer wieder Interior-Moden: bündig abschließende Türen, Fototapeten oder künstliche Kaminsimse aus Stein. Auch offene Wohnbereiche sind so eine Mode.

Irgendwann hat sie sich überlebt, und dann ziehen wir alle die Wände wieder hoch, die unsere Vorgänger abgerissen haben.“ Aber es gibt auch ganz praktische Aspekte, die für viele gegen einen offenen Grundriss sprechen.

3. Es gibt weniger Stauraum – und man muss öfter aufräumenSind die Wände nicht mehr da, gibt es auch weniger Möglichkeiten für Stauraum – von dem jedoch kaum einer genug haben kann. Auch das ist ein Grund dafür, warum offene Wohnbereiche nicht überall gleichermaßen beliebt sind.

Ich Du kommentiert in der deutschen Houzz-Community: „Ein offener Wohn-Küchen-Bereich ist zwar schön hell und wirkt viel größer. Aber (…) ich finde es nicht so toll, wenn die Küche unordentlich aussieht und der Besuch das auch sieht.

Am liebsten hätte ich eine große Wohnküche, in der man täglich mit der Familie essen kann und es zusätzlich im Wohnzimmer einen Essbereich für Freunde und Besuch gibt.“ Oxana1963 aus Russland meint: „Wenn die Küche schon vorher nicht besonders groß ist, wird sie im offenen Wohnbereich noch kleiner – schließlich ist die Wand nicht mehr da, an der man vorher Küchen- und Kühlschränke unterbringen konnte.

Wie kam es eigentlich, dass offene Räume weltweit so beliebt wurden? Auch Designentwicklungen sind mittlerweile stark globalisiert. Das vorherrschende Wohnkonzept eines Landes gewinnt in anderen Ländern an Einfluss, und plötzlich wird es zu einem internationalen Trend.

Steckt diese Bewegung auch hinter der wachsenden Beliebtheit des offenen Wohnbereichs?Ja, meint Enrique Espinosa von PKMN Arquitectura in Spanien: „Die spanische Architektur stand eigentlich immer in der Tradition abgeschlossener Räume, die überhaupt den ganzen Mittelmeerraum bestimmt hat“, erläutert er.

Aber langsam beginne sich der Wind zu drehen: „Wir leben in einer globalisierten Welt und lernen über das Fernsehen verschiedene Typen von Wohnhäusern kennen, vor allem amerikanische und britische.

Außerdem haben wir immer leichteren Zugang zu Modellwohnungen, zum Beispiel bei Ikea. Das führt dazu, dass wir uns allmählich an neue Wohnkonzepte gewöhnen.“Espinosa glaubt, dass die ständige Präsenz globaler Trends einen dauerhaften Einfluss auf regionale Einrichtungsstile hat: „Schritt für Schritt ändert sich unsere Wahrnehmung, und wir bekommen den Eindruck, dass solche Modelle eher unserem modernen Alltag entsprechen“ – ganz anders als das traditionelle spanische Wohnkonzept, bei dem „ein verheiratetes Paar mit zwei Kindern das elterliche Nest verlässt, wenn beide in ihren frühen Zwanzigern sind.

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Ein offener Wohnbereich – was ist das eigentlich?Die Idee vom offenen Wohnbereich betrifft meist die wichtigsten Lebensbereiche einer Wohnung, also Küche, Wohn- und Esszimmer. Die Bereiche gehen fließend ineinander über, es gibt weniger Innenwände und weniger Räume, die im traditionellen Sinn individuell und abgeschlossen sind – an deren Stelle tritt eine große gemeinsame Wohnfläche.

(Technisch gesehen spricht natürlich nichts dagegen, auch Schlafzimmer und Bäder in einen offenen Wohnbereich zu integrieren, aber davon wird nur selten Gebrauch gemacht.)Bernhard Kurz vom Münchener Architekturbüro IFUB sieht in Deutschland „eine starke Tendenz zum offenen Wohnbereich.

Bei fast allen unserer Renovierungsprojekte wünschen sich die Kunden diese Wohnform – manchmal in größerem, manchmal in kleinerem Umfang. Aber es geht fast immer um Wohnzimmer, Esszimmer und Küche.

Was Arbeitsräume und Schlafzimmer betrifft, werden immer noch kleinere, abgeschlossene Räume bevorzugt.“

2. Ein offener Grundriss schafft einen natürlichen Übergang nach draußenClarke beschreibt noch einen weiteren Vorteil: Ein offener Wohnbereich sorgt für mehr Helligkeit und schafft eine stärkere Verbindung nach draußen.

„Eines unserer Projekte, das Engawa House in North Fitzroy, einem Vorort von Melbourne, ist ein gutes Beispiel für diese Wirkung“, sagt er. „Das Konzept ermöglicht es jedem Bewohner in jedem Teil des Gebäudes, ein wunderbares Nordlicht zu genießen und den Garten direkt vor der Tür zu haben.

“Houzz-Userin Karin Madgwick ist der gleichen Meinung: „Hier in Australien bietet sich ein offener Wohnbereich einfach an – zumal, wenn er direkt in eine überdachte Terrasse mündet“, findet sie.

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Als Einrichtungsstil hat ein offener Wohnbereich Einfluss auf das Miteinander der Bewohner und auf die Art und Weise, wie sie die Räumlichkeiten nutzen.Anthony Clarke, Architekt in Melbourne, sagt: „Die meisten unserer Kunden finden die Vorstellung toll, in ihrem Zusammenleben mehr Gemeinsamkeit zu spüren und stärker miteinander verbunden zu sein.

Menschen, die sich einen Raum miteinander teilen, können auf diese Weise vor allem offener werden, und sie reden mehr miteinander.“

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Prognose: 3 mögliche Grundriss-Trends in den kommenden JahrenAber es gibt nicht nur entschiedene Enthusiasten oder Gegner dieser Wohnform. Viele Houzzer haben sich Gedanken gemacht und sind zu interessanten Lösungen gekommen, was die Probleme offener Wohnbereiche betrifft.

Für howde1 aus der australischen Houzz-Community besteht die ideale Lösung darin, „dass es eine Möglichkeit gibt, Räume nach Bedarf zu öffnen oder zu schließen“, und vielen anderen Lesern ist es wichtig, ihre Wohnräume flexibel gestalten zu können.

Mimi Fuchs aus Deutschland findet: „Offene Räume sind was Tolles. Aber es gibt Gelegenheiten, wo mehrere kleinere Räume praktischer sind. Ich finde deshalb Lösungen toll, bei denen mit großen Schiebetüren/-wänden der Grundriss angepasst werden kann.

“Ähnlich sieht es auch Andrew von Brown + Brown Architects im schottischen Aberdeen. Wenn er den Auftrag für die Gestaltung eines offenen Wohnbereichs übernimmt, stellt er immer sicher, „dass damit nicht zwangsläufig die Privatsphäre verschwindet, und es immer noch die Möglichkeit gibt, sich allein in einen Raum zurückzuziehen.

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In einer informellen Umfrage unter Houzz-Lesern gab eine Mehrheit der Befragten an, einen offenen Wohnbereich gegenüber der klassischen Aufteilung zu bevorzugen, und in einigen Ländern war diese Mehrheit besonders groß.

In Großbritannien, Russland und Spanien stimmten 60 Prozent der Teilnehmer für einen offenen Wohnbereich.Besonders beliebt ist diese Variante in Deutschland und Australien. In Deutschland antworteten 4 von 5 Houzzern in unserer Umfrage, dass ihnen ein offener Wohnbereich lieber sei als die klassische Aufteilung.

Und in Australien, dem Land der intensiven Sonne und des weiten Himmels, sprachen sich drei Viertel der Befragten dafür aus. In den Worten von Houzz-Leserin Kerrie Langloy7: „Hier in Australien ist das ein Selbstläufer … Wir lieben offene Wohnbereiche und mögen es, drinnen und draußen Wohnflächen zu haben.

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2. Die Zukunft ist multifunktionalDas Büro PKMN Arquitectura hat eine clevere Lösung gefunden, die Vorteile von offenen Wohnbereichen mit denen einer geschlossenen Aufteilung zu verbinden: Das Team hat Gebäude konzipiert, deren Wände sich verschieben und sogar drehen lassen.

So lassen sich die Räume auf verschiedene Weise nutzen, wie auf dem Bild zu sehen ist.Enrique Espinosa erläutert das Angebot: „Die Zukunft des Wohnens dreht sich darum, aus den Räumen alles herauszuholen und sie multifunktional zu machen – das ist umso wichtiger, seitdem die Quadratmeterpreise so stark gestiegen sind.

Wenn man in jeder Sekunde das gesamte Gebäude nutzen kann – und nicht nur eine Hälfte –, erhöht sich unter anderem auch der Wert der Immobilie.“

1. Es riecht nach Essen – nicht nur in der KücheViele offene Wohnbereiche drehen sich um die Küche. Eine Houzz-Umfrage zu Küchentrends ergab: Die Mehrheit der Hauseigentümer, die sich in Großbritannien 2015 eine neue Küche zulegten, plante eine offene Wohnküche ein (54 Prozent).

In Kanada antworteten immerhin 48 Prozent der Befragten, dass sie ihre Küche „mit anderen Räumen verbinden“ wollten, in Deutschland planen das 45 Prozent der Befragten.Doch gerade das Thema Wohnküche wurde und wird in der Houzz-Community heiß diskutiert.

Viele Leser warfen die Frage auf, wie man mit Küchengerüchen und schmutzigem Abwasch umgehen soll. Luisa Ramos merkt in der spanischen Houzz-Community an: „Ich liebe Küchen mit offenem Wohnbereich.

Aber wenn eine große Familie dort wohnt und die Küche oft benutzt, kann es leicht ungemütlich werden, weil sich die Gerüche im ganzen Haus verbreiten und es im Winter wirklich schwierig wird, sie wieder loszuwerden.

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3. Durch einen offenen Grundriss wird aus weniger mehrEine Wand abzureißen ist ein beliebtes Mittel, kleine Häuser offener zu gestalten und zumindest den gefühlten Raum zu vergrößern. Bernhard Kurz sagt: „Wo der Immobilienmarkt stark umkämpft ist, werden kleine Wohnungen öfter auf diese Weise optimiert als anderswo – denn sonst gibt es einfach nicht genug Platz.

“Auch die russische Architektin Alexandra Fedorova Architect ist der Meinung, dass sich offene Wohnformen besonders für kleine oder mittelgroße Wohnungen lohnen. „Da ist der offene Grundriss eine naheliegende Lösung“, sagt sie.

„Immer mehr Menschen legen Wert auf freie, geräumige, gut beleuchtete Räume, wenn sie eine Immobilie kaufen. In Russland sind viele Leute in kleinen Wohnungen mit winzigen Küchen aufgewachsen, und es gibt den starken Wunsch nach einem besseren Lebensstandard.

“ In Großbritannien werden Architekten zum Beispiel oft damit beauftragt, kleinere alte Häuser aus der viktorianischen oder georgianischen Ära „aufzuschließen“, indem sie Innenwände entfernen, Zimmer zusammenlegen und leichte, luftige Gemeinschaftsräume schaffen.

Eine Beobachtung hat Andrew Brown von Brown + Brown Architects dabei noch gemacht: „Die Kunden wollen oft Räume zu einem offenen Wohnbereich zusammenlegen, aber der umgekehrte Fall kommt weit seltener vor.

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2. Die Küche ist oft zu lautDie ukrainische Houzzerin Olena Tkach meint: „Für Familien ist eine abgeschlossene Küche eine Notwendigkeit. Ich koche oft, wenn die anderen schlafen, also muss ich die Tür schließen können, wenn ich den Küchenmixer oder andere Geräte benutze – ja, selbst wenn ich etwas mit dem Messer hacke.

“ Aber sie räumt ein: „Alles andere – Essen, Filme gucken, den Hobbys nachgehen, sich ausruhen und sich unterhalten – kann in einem großen Raum stattfinden. So ist es für die Familienmitglieder einfacher, miteinander zu kommunizieren.

“Die russische Architektin Alexandra Fedorova sagt: „Idealerweise hat ein Haus zwei Küchen – eine im offenen Wohnbereich, in dem ein großer Teil des gemeinsamen Alltags stattfindet, und eine zum Arbeiten.

In unseren Landhausprojekten haben wir oft eine solche Aufteilung.“ Möglich ist das natürlich nur bei entsprechend großen Projekten.

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